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Wohlfühlkriterien
Jedes Hotel wird im Buch auf
einer Doppelseite vorgestellt. Links befindet sich jeweils das vom
Autor verfaßte Kurzporträt, rechts eine komprimierte
Datenleiste, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Zum
besseren Verständnis sind hier einige erklärende
Anmerkungen notwendig.
Allgemeines:
Die in diesem Buch präsentierten Tagungshotels wurden
ausgewählt. Nicht die Entrichtung eines Geldbetrages war für
die Aufnahme entscheidend, sondern allein die Qualität und die
Erfüllung der »Wohlfühlkriterien«. Zu diesem
Zweck wurde ein strenges Auswahlverfahren kreiert. Grundsätzlich
bewerben sich die Hotels um die Aufnahme bzw. werden von Trainern,
Veranstaltern oder Tagungsteilnehmern vorgeschlagen (erste
Hürde). Nach der Sichtung der Bewerberbungsunterlagen durch die
Autorenrunde erhalten die ausgewählten Hotels einen dreiseitigen
Fragebogen, der nach seiner Retournierung ausgewertet wird. Hierbei
legen die Autoren fest, welche der Häuser in die engere Auswahl
gelangen und besucht werden (dritte Hürde). Erst nach diesem Quality-Check
vor Ort fällt schließlich die Entscheidung, ob ein
Tagungshotel in die Reihen der »Ausgewählten«
aufgenommen wird oder nicht (vierte Hürde).
Grundlage für die
journalistische Hotelbeschreibung ist der Besuch vor Ort. Dabei geht
es nicht vorrangig darum, Tagungsräume und deren Ausstattung
buchhalterisch aufzulisten, sondern vielmehr um ein atmosphärisch
nachvollziehbares Stimmungsbild, das die Vorzüge und
Stärken, aber gegebenenfalls auch kleinere Mankos der Häuser
in den Mittelpunkt stellt. »Ausgewählte Tagungshotels zum
Wohlfühlen« erfüllen die nachfolgenden Wohlfühlkriterien:
Ruhe:
Um effektiv und konzentriert tagen zu können, ist es
unabdingbar, störende Einflüsse - nicht nur im
Tagungsbereich - fernzuhalten. Dazu gehört in erster Linie die
Vermeidung von Lärmbelästigungen, sei es durch den
Straßenverkehr oder auch durch den übrigen Hotelbetrieb.
Vorteilhaft ist ganz sicher eine Lage fernab der belebten
Straßen. Sofern jedoch entsprechende Schutzmaßnahmen
veranlaßt worden sind (schallisolierte Wände und Fenster),
kann auch eine nahe Autobahn oder eine innerstädtische Lage
akzeptiert werden.
Tagungsräume:
Sie bilden das Kernstück eines Tagungshotels und
müssen ausschließlich für den Tagungszweck konzipiert
sein. Obligatorisch sind körpergerechte Möbel, die
ermüdungsfreies Sitzen und Arbeiten unterstützen.
Sämtliche Tagungsräume müssen eine adäquate
Größe sowie eine professionelle mediale Grundausstattung
vorweisen. Selbstverständlich ist ebenfalls ausreichend
Tageslicht, das die Tagenden jedoch weder direkt noch indirekt
blendet. Variable Beleuchtungstechnik muß individuellen
Anforderungen gerecht werden.
Gästezimmer:
Insbesondere bei mehrtägigen Veranstaltungen ist das
Gästezimmer Ort des Erholens und Regenerierens. Diesen Zweck
müssen Einrichtung, Gestaltung und technische Ausstattung
zielgerichtet unterstützen. Des weiteren ist es erforderlich,
daß genügend Arbeitsfläche zum Nachbereiten einer
Tagung vorhanden ist. Große Schreibtische und sinnvolle
Beleuchtung gehören unbedingt dazu. Moderne
Kommunikationsanschlüsse (Fax, Modem, Internet) werden ebenfalls vorausgesetzt.
Service:
Der Tagende bekommt den Tagungsort in aller Regel
vorgeschrieben und sucht sich das Hotel nicht selbst aus. Dies
unterscheidet ihn vom Feriengast, der sich über die
Qualitäten eines Hauses bereits im Vorfeld informiert und aus
eigener Überzeugung gebucht hat. Der Tagungsgast bedarf deshalb
einer intensiveren Betreuung, die ihm während der gesamten
Veranstaltung zuteil wird. Nicht zuletzt hat auch der Trainer eine
Reihe von tagungsspezifischen Wünschen und Bedürfnissen,
die im Sinne einer erfolgreichen Veranstaltung erfüllt werden
sollten. Hierzu sind sowohl kompetente als auch engagierte und eigens
dafür abgestellte Mitarbeiter notwendig, welche bei Problemen
stets ansprechbar sind und für deren schnelle Lösung sorgen.
Küche:
Die Ernährung spielt bei Tagungen und Seminaren eine
wichtige Rolle. Sowohl die Hauptmahlzeiten als auch die Pausensnacks
müssen so zusammengestellt sein, daß sie den Körper
nicht übermäßig belasten. Sie sollen möglichst
vitamin- und nährstoffreich sowie fettarm sein. Eine
ausgezeichnete Gourmetküche war für die Auswahl der
Tagungshotels nicht entscheidend.
Wellness/Freizeit:
Die Freizeitgestaltung ist ein wichtiger Wohlfühlfaktor,
der über den Gesamteindruck maßgeblich mit entscheidet.
Deshalb sollten entsprechende Angebote im Haus oder in unmittelbarer
Nachbarschaft vorhanden sein. Jedoch zählen nicht nur die
Vielfalt, sondern insbesondere auch die Qualität der Offerten
und die persönliche Betreuung. Die vorbildliche Organisation von
Rahmenprogrammen und Ausflügen kann einen kleineren
Wellnessbereich aufwiegen.
Tagungspauschale:
Die Angaben zu den Tagungspauschalen (Halbpension/Vollpension) dienen
zur preislichen Einordnung der vorgestellten »Ausgewählten
Tagungshotels zum Wohlfühlen«.
Die Halbpension (HP) beinhaltet
in aller Regel eine Übernachtung im Einzelzimmer,
Frühstück, eine Hauptmahlzeit (mittags oder abends),
Pausenverpflegung sowie die Nutzung der Tagungsräume. Die
Vollpension (VP) inkludiert darüber hinaus eine zweite Hauptmahlzeit.
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